Daten Roaming: Prepaid ist im Ausland meist günstiger

geschrieben von admin am 11. Oktober 2011
Kategorie: Allgemein


Viele möchten auch im Urlaub nicht auf ihr Smartphone verzichten. Doch im Ausland kann es schnell teuer werden, mal eben die E-Mails zu checken oder einen Schnappschuss mit Freunden zu teilen.

Die meisten Smartphone-Besitzer verfügen über entsprechende Verträge, die sogenannte Daten-Flatrates beinhalten. Ist das vereinbarte Volumen aufgebraucht, das meist zwischen 500 MB und 2 GB liegt, wird lediglich die Surfgeschwindigkeit gedrosselt. Besonders sinnvoll ist eine solche Flatrate, wenn unterwegs nicht nur E-Mails gelesen und geschrieben werden, sondern auch Apps heruntergeladen und online genutzt werden. Passende Verträge mit Internetzugang bieten nicht mehr nur große Netzbetreiber, auch Discounter ermöglichen Handynutzern mobiles Internet.

Was in der Heimat ein erschwinglicher Luxus ist, kann allerdings im Ausland schnell teuer werden. Wer nicht aufpasst und auch jenseits der Landesgrenzen sorglos weiter surft, muss das am Ende oft teuer bezahlen. Die meisten verzichten daher im entspannenden Urlaub komplett auf ihr Smartphone – jedoch nicht, weil es erholsamer wäre, sondern weil sie Angst vor überhöhten Rechnungen haben. Wem jedoch der Verzicht auf das Smartphone zu weit geht, weil die E-Mails doch regelmäßig abgerufen werden müssen, dem steht eine Vielzahl an Prepaid-Tarifen zur Verfügung, die das Daten-Roaming im Urlaub erschwinglich machen. Für den Empfang von E-Mails oder kurzes Surfen auf wenigen Internetseiten reichen in der Regel 2 bis 5 MB am Tag. Für einen 14-tägigen Urlaub innerhalb der EU sollte also ein Gesamtpaket von 70 MB einkalkuliert werden. Während man dies bei einigen Anbietern im Prepaid-Paket für 9,99 € bekommen kann, kostet es mit normalem Daten-Roaming im Einheitstarif je nach Anbieter bis zu 100 Euro.

Eine weitere Alternative zum herkömmlichen Daten-Roaming ist es, vor Ort eine Prepaidkarte zu erwerben. Dann kann verhältnismäßig günstig nach Herzenslust gesurft werden. Voraussetzung ist allerdings, dass das Smartphone keinen SIM-Lock hat, also für alle Karten frei ist. Da das restliche Guthaben nach einer Weile verfällt, sollte man schon vorab gut kalkulieren, welches Datenvolumen man benötigt. Wer regelmäßig dasselbe Reiseziel hat, muss sich um den Verfall des Guthabens indes keine Sorgen machen. Am besten und günstigsten fahren Nutzer von WLAN-fähigen Smartphones. Diese erlauben den oft kostenlosen Zugang über WLAN-Hotspots im Hotel. Unterwegs kann man per WLAN günstig in vielen Bars und Cafés, an Flughäfen und Bahnhöfen surfen.

Bei allen diesen Varianten ist eines wichtig: die korrekte Konfiguration des Smartphones. Push-Mail-Dienste sollten rechtzeitig ausgeschaltet werden. Werksseitig sind die Mobiltelefone oft so eingestellt, dass sie in regelmäßigen Abständen, etwa alle 30 Minuten, die E-Mails sämtlicher eingegebener Accounts abrufen. Hilfreich sind Apps, mittels derer man mit wenigen Klicks unerwünschte Datenverbindungen verhindern kann. Wer bei Prepaid-Tarifen sein Datenvolumen im Auge behalten möchte, kann auch dafür eine entsprechende App installieren. Diese führt dann Buch über die Verbindungen.

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